Flutlicht für Rugby, Handball, Baseball und Korfball: Lux-Werte & Planung

Flutlicht für Rugby, Handball, Baseball und Korfball: Lux-Werte & Planung

Lux-Werte, Mastanzahl und LED-Planung für Rugby, Handball, Baseball und Korfball nach DIN EN 12193 – der vollständige B2B-Planungsratgeber.

11 Min. Lesezeit Von den Lichtplanern bei ClightstoreAktualisiert 01.11.2026

Flutlicht für Rugby, Handball (außen), Baseball und Korfball folgt der DIN EN 12193 – unterscheidet sich jedoch in Feldgeometrie, Mastpositionierung und Verbandsanforderungen erheblich. Dieser Ratgeber liefert Ihnen sportartspezifische Lux-Tabellen, Mastkonzepte und die technischen Kennwerte, die Sie für eine normkonforme LED-Planung benötigen.

Kurz erklärt
  • Maßgebliche Norm für alle vier Sportarten: DIN EN 12193 mit drei Beleuchtungsklassen (I–III) für Training bis Wettkampf.
  • Rugby und Handball (außen) erfordern GR < 50 und Ra ≥ 60; Baseball unterscheidet zusätzlich zwischen Innenfeld und Außenfeld.
  • Korfball besitzt keine eigene Norm – es gelten die allgemeinen Klassen der DIN EN 12193, ergänzt durch Verbandsrichtlinien.
  • Außenanlagen benötigen mindestens IP65, für Wettkampfanlagen wird IP66 empfohlen; der Wartungsfaktor für LED beträgt 0,8 bei jährlicher Reinigung.
  • Alle Montage- und Anschlussarbeiten an 230V/400V-Anlagen dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften durchgeführt werden (DIN VDE 0100, DGUV Vorschrift 3).

Warum vier Nischensportarten eine eigene Lichtplanung brauchen

Fußball dominiert die Fachliteratur zur Sportplatzbeleuchtung – Rugby, Handball außen, Baseball und Korfball werden in Planungsratgebern kaum erwähnt. Dabei unterscheiden sich Feldmaße, Spielrichtung und Ballflugbahn dieser Sportarten erheblich, was direkte Auswirkungen auf Maststandorte, Abstrahlwinkel und die geforderte vertikale Beleuchtungsstärke hat.

Hinzu kommen verbandsspezifische Anforderungen: Die Rugby Football Union (RFU), die International Handball Federation (IHF), die World Baseball Softball Confederation (WBSC) und nationale Korfballverbände definieren eigene Mindestwerte, die über die DIN EN 12193 hinausgehen können. Wer diese Anforderungen kennt, plant sicher – und vermeidet kostspielige Nachbesserungen.

Für einen allgemeinen Überblick zu Lux-Werten in verschiedenen Anwendungsbereichen empfehlen wir unseren Ratgeber Wie viel Lux braucht man? Lux-Werte für alle Bereiche.

DIN EN 12193: Die Grundlage für alle vier Sportarten

Die DIN EN 12193 „Licht und Beleuchtung – Sportstättenbeleuchtung“ ist die zentrale europäische Norm für Innen- und Außenanlagen. Sie definiert drei Beleuchtungsklassen, die sich nach Nutzungsintensität und Wettkampfniveau richten.

Beleuchtungsklasse Typische Nutzung Horizontale Beleuchtungsstärke (Eh) Gleichmäßigkeit Uo GR-Wert (außen) Ra (Farbwiedergabe)
Klasse III Training, Freizeit, Schulsport 75–200 lx (sportartabhängig) ≥ 0,5 ≤ 55 ≥ 60
Klasse II Lokaler/regionaler Wettkampf 200–500 lx (sportartabhängig) ≥ 0,6–0,7 ≤ 50 ≥ 65
Klasse I Nationales/internationales Wettkampfniveau 500–750 lx (sportartabhängig) ≥ 0,7 ≤ 50 ≥ 65

Der GR-Wert (Glare Rating nach CIE 112) bewertet die Blendung im Außenbereich auf einer Skala von 10 (nicht blendend) bis 90 (unerträglich). Für TV-Übertragungen gelten strengere Anforderungen, die über Klasse I hinausgehen. Die Farbtemperatur für Sportanlagen beträgt standardmäßig 4000K; für TV-Übertragungen wird 5000K empfohlen. Mehr zur Wahl der richtigen Farbtemperatur lesen Sie in unserem Ratgeber Farbtemperatur LED: 2700K bis 6000K.

Rugbyfeld-Beleuchtung: Lux-Werte, Masten und RFU-Anforderungen

Ein Rugbyfeld misst 100 × 70 m (Spielfeld) zuzüglich zweier Dead-Ball-Zonen von je 10–22 m. Die Masten werden typischerweise außerhalb der Dead-Ball-Linie positioniert, um Spieler vor Kollisionen zu schützen. Mastanzahl und Leuchtenbestückung richten sich nach der Beleuchtungsklasse.

Lux-Tabelle Rugby nach DIN EN 12193 und RFU

Klasse / RFU-Stufe Eh (Spiel) Eh (Training) Uo GR Ra Empfohlene Mastanzahl Leuchten je Mast
Klasse III / RFU-Stufen 6–12 100 lx 75 lx ≥ 0,5 ≤ 55 ≥ 60 4 2–3
Klasse II / RFU-Stufen 2–5 200 lx 200 lx ≥ 0,6 ≤ 50 ≥ 65 4–6 4–6
Klasse I / nationales Niveau 500 lx 300 lx ≥ 0,7 ≤ 50 ≥ 65 6–8 9+

Maststandorte bei Rugby: Vier Eckmasten (Höhe 15–18 m) decken Klasse III ab. Für Klasse II und I empfehlen sich zusätzliche Seitenmasten auf Höhe der Mittellinie, um die geforderte Gleichmäßigkeit über die gesamte Spielfläche einschließlich der In-Goal-Zonen zu erreichen. Asymmetrische Optiken (z. B. 20° oder 40°) reduzieren Streulicht in Richtung Zuschauerbereich und Nachbargrundstücke.

Für die Lichtverteilung auf Sportfeldern und die Planungslogik hinter der Mastpositionierung lesen Sie unseren Ratgeber Lichtverteilung auf Sportfeldern: Normen & Planung.

Handball-Außenbeleuchtung: innen vs. außen – ein unterschätzter Unterschied

Die DIN EN 12193 unterscheidet formal nicht zwischen Hallen- und Außenhandball. In der Praxis sind die Anforderungen an Außenanlagen jedoch deutlich höher: Streulicht, Windlast auf Leuchten und die fehlende Reflexion von Decke und Wänden erfordern eine höhere installierte Leistung, um dieselben Lux-Werte zu erreichen.

Besonderheiten der Handball-Außenanlage

Ein Außenhandballfeld misst 40 × 20 m. Die vertikale Beleuchtungsstärke (Ev) ist für die Ballverfolgung entscheidend – besonders bei hohen Würfen und Torwürfen. Für Klasse II und I sollte Ev mindestens 50 % von Eh betragen. Vier Masten in den Ecken (Höhe 8–12 m) mit je 2–4 Leuchten sind für Klasse III ausreichend; für Klasse II empfehlen sich 6 Masten mit asymmetrischer Optik.

Der GR-Wert ist im Außenbereich kritischer als in der Halle, da kein Deckenabschluss vorhanden ist. Leuchten mit engen Abstrahlwinkeln (20°–40°) und präziser Optik minimieren Blendung für Spieler und Anwohner. Für Wettkampfanlagen nach IHF-Richtlinien ist Ra ≥ 65 vorgeschrieben; für TV-Übertragungen Ra ≥ 80.

Unsere LED-Sportplatzbeleuchtung umfasst Leuchten mit IP66-Schutz und wählbaren Abstrahlwinkeln, die für Außen-Handballanlagen aller Klassen geeignet sind.

LED-Sportplatzbeleuchtung auf Trainingsplätzen bei Nacht mit gleichmäßiger Ausleuchtung
Gleichmäßige LED-Ausleuchtung auf Außensportanlagen – entscheidend für Ballverfolgung und Spielersicherheit bei Nacht.

Baseball-Beleuchtung: Innenfeld, Außenfeld und Mastpositionierung

Baseball ist die komplexeste der vier Sportarten in der Lichtplanung: Das Spielfeld ist asymmetrisch (rautenförmiges Innenfeld, offenes Außenfeld), und die Beleuchtungsanforderungen unterscheiden sich je nach Feldbereich. Die DIN EN 12193 definiert separate Werte für Innenfeld (Infield) und Außenfeld (Outfield).

Lux-Werte Baseball nach DIN EN 12193

Klasse Innenfeld Eh Außenfeld Eh Uo Innenfeld Uo Außenfeld GR
Klasse III (Freizeit/Training) 300 lx 200 lx ≥ 0,5 ≥ 0,3 ≤ 55
Klasse II (regionaler Wettkampf) 500 lx 300 lx ≥ 0,7 ≥ 0,5 ≤ 50
Klasse I (nationales Niveau) 750 lx 500 lx ≥ 0,7 ≥ 0,5 ≤ 50
Professionell / TV (international) 1.500 lx 1.000 lx ≥ 0,7 ≥ 0,6 ≤ 45

Mastkonzept für Baseballfelder

Typische Mastpositionierung für ein Baseballfeld der Klasse I: 6 Masten (Höhe 20–30 m) entlang der Außenfeldbegrenzung, 2 weitere Masten hinter dem Backstop. Die Masten hinter dem Backstop beleuchten primär das Innenfeld mit engen Abstrahlwinkeln (20°). Die Außenfeldmasten verwenden breitere Optiken (40°–60°), um die gesamte Outfield-Fläche gleichmäßig zu erfassen.

Kritisch: Pitcher und Batter müssen den Ball jederzeit klar sehen können. Blendung aus Mastrichtung ist daher besonders zu vermeiden – GR-Werte unter 45 sind für Wettkampfanlagen empfehlenswert. Für TV-Übertragungen ist zusätzlich die vertikale Beleuchtungsstärke in Kamerarichtung (Ev,cam) zu berechnen.

Für Baseball-Anlagen der Klasse I und professionelle Wettkampfstätten empfehlen sich Hochleistungs-LED-Fluter mit präzisen Abstrahlwinkeln und Philips Treiber:

Korfball-Beleuchtung: Planung ohne eigene Norm

Korfball ist in Deutschland eine Nischensportart, in den Niederlanden und Belgien jedoch weit verbreitet. Ein Korfball-Außenfeld misst 60 × 30 m, das Hallenfeld 40 × 20 m. Eine eigenständige Norm für Korfball existiert nicht; es gelten die allgemeinen Klassen der DIN EN 12193.

Empfohlene Beleuchtungswerte für Korfball

Für Trainings- und Freizeitbetrieb (Klasse III) sind 200 lx mit Uo ≥ 0,5 ausreichend. Für Wettkampfbetrieb nach KNKV- oder IKF-Richtlinien (Klasse II) werden 300–500 lx mit Uo ≥ 0,6 empfohlen. Besonderes Augenmerk gilt der Gleichmäßigkeit: Dunkle Flecken im Spielfeld beeinträchtigen die Ballverfolgung beim charakteristischen Korfball-Wurfspiel erheblich.

Vier Eckmasten (Höhe 8–10 m) mit je 2–3 Leuchten decken Klasse III ab. Für Klasse II empfehlen sich 6 Masten mit asymmetrischer Optik, analog zur Handball-Außenanlage. Da Korfball keine Torwand kennt, ist die Ausleuchtung der Korbpfosten-Bereiche (je 2,5 m von der Torlinie entfernt) besonders zu berücksichtigen.

Für ähnlich dimensionierte Außensportanlagen finden Sie passende Leuchten auch in unseren Kategorien Basketballplatz-Beleuchtung und Padel-Court-Beleuchtung.

Technische Anforderungen für Außenanlagen: IP, IK, GR und Wartung

Alle vier Sportarten werden überwiegend im Freien gespielt. Die technischen Mindestanforderungen an die Leuchten sind daher identisch und sollten bei der Ausschreibung verbindlich festgelegt werden.

Schutzarten und Robustheit

Für Außensportanlagen wird mindestens IP65 empfohlen; für Wettkampfanlagen ist IP66 sinnvoll – dieser Schutzgrad gewährleistet Dichtheit auch bei starkem Wasserstrahl aus beliebiger Richtung. Der IK-Schutzgrad sollte mindestens IK08 betragen, um Balleinschläge und mechanische Beanspruchung zu überstehen. Details zu IP-Schutzarten erläutert unser Ratgeber IP-Schutzarten erklärt; den IK-Schutzgrad erklärt IK-Schutzgrad erklärt: Bedeutung & Anwendung.

Wartungsfaktor und Einbrennzeit

Der Wartungsfaktor (MF) für LED-Leuchten in Sportanlagen beträgt 0,8 bei jährlicher Reinigung. Dieser Wert muss in der DIALux-Berechnung berücksichtigt werden, damit die Anlage auch am Ende des Wartungsintervalls noch die Norm-Lux-Werte erreicht. Vor der offiziellen Abnahme sind LED-Leuchten mindestens 100 Betriebsstunden einzubrennen, um stabile Lichtstromwerte zu gewährleisten.

Dimmung und Steuerung

LED-Sportfluter sind in der Regel über 1-10V oder DALI dimmbar. Für Sportanlagen mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien (Training/Wettkampf/TV) empfiehlt sich DALI, da es individuelle Leuchtensteuerung und Szenenmanagement ermöglicht. Mehr zu Dimmprotokollen lesen Sie in unserem Ratgeber 0-10V, 1-10V & TRIAC Dimmung: Unterschiede erklärt.

Montage von LED-Flutlichtmasten auf einem Sportplatz durch eine Elektrofachkraft
Mastmontage und Leuchteninstallation: Alle Anschlussarbeiten an 230V/400V-Anlagen dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften durchgeführt werden.

Planungscheckliste: technische Kennwerte auf einen Blick

Parameter Mindestwert Außenanlage Empfehlung Wettkampf
Schutzart IP65 IP66
Schlagfestigkeit IK07 IK08–IK10
GR-Wert (außen) ≤ 55 ≤ 50 (TV: ≤ 45)
Farbwiedergabe Ra ≥ 60 ≥ 65 (TV: ≥ 80)
Farbtemperatur 4000K 5000K (TV)
Wartungsfaktor MF 0,8 0,8
Einbrennzeit vor Abnahme 100 h 100 h
Gleichmäßigkeit Uo ≥ 0,5 (Klasse III) ≥ 0,7 (Klasse I)
Dimmprotokoll 1-10V DALI

B2B-Beschaffung: Projektvolumen, Förderung und Planungsunterstützung

LED-Flutlichtanlagen für Sportplätze variieren je nach Größe, Klasse und Mastbauwerk erheblich im Investitionsvolumen. Gegenüber Metalldampflampen spart LED typischerweise 40–60 % Stromkosten; die Amortisationszeit liegt projektabhängig bei 4–7 Jahren. Wie Sie den ROI berechnen, zeigt unser Ratgeber LED Amortisationszeit berechnen: ROI & Einsparungen.

Fördermöglichkeiten für Sportvereine und Kommunen

Die Förderung für LED-Umrüstungen von Sportanlagen unterscheidet sich je nach Land und Region – von Bundes- und Landesprogrammen bis zu kommunalen Zuschüssen und Förderungen der Sportbünde. Vereinen empfehlen wir, aktuelle Programme frühzeitig mit dem zuständigen Landessportbund oder der Kommune abzustimmen. Was sich bei der BAFA-Förderung geändert hat und wie Sie LED heute finanzieren, erklärt unser Ratgeber BAFA-Förderung für LED 2026.

Clightstore-Vorteil für B2B-Projekte

Als LED-Großhändler mit Direktimport liefert Clightstore EU-weit in 2–5 Werktagen. Die Leuchten werden mit Philips oder MOSO Treibern und bis zu 5 Jahren Garantie geliefert. Für Projekte ab 10 Leuchten stehen Staffelpreise und Rahmenverträge zur Verfügung. Die kostenlose DIALux-Lichtplanung ist inklusive – normkonforme Berechnungen für alle vier Sportarten auf Anfrage.

Unsere LED-Fluter Premium-Serie und die Fußballplatz-Beleuchtung bieten vergleichbare Leuchtentypen, die sich ebenso für Rugby, Handball, Baseball und Korfball eignen.

Für Wettkampfanlagen der Klasse I und TV-taugliche Installationen – LED-Fluter mit 1250W und 1500W, DALI-dimmbar, IP66, 5 Jahre Garantie:

Häufige Fragen

Wie viel Lux brauche ich für ein Rugbyfeld beim Training?

Für Training und Freizeitbetrieb (Klasse III nach DIN EN 12193) genügen 75–100 lx mit einer Gleichmäßigkeit Uo ≥ 0,5. RFU-Stufen 6–12 fordern für Spiele mindestens 100 lx. Für regionalen Wettkampf (RFU-Stufen 2–5) sind 200 lx mit Uo ≥ 0,6 und GR ≤ 50 erforderlich.

Welche Norm gilt für die Außenbeleuchtung eines Handballfeldes?

Maßgeblich ist die DIN EN 12193 „Sportstättenbeleuchtung“. Für Außenanlagen gelten dieselben Beleuchtungsklassen wie für Hallenanlagen, jedoch sind GR-Wert und vertikale Beleuchtungsstärke im Freien kritischer. IHF-Wettkampfanlagen erfordern Ra ≥ 65; für TV-Übertragungen Ra ≥ 80.

Wie viele Masten brauche ich für ein Baseballfeld der Klasse I?

Für Klasse I (750 lx Innenfeld, 500 lx Außenfeld) sind typischerweise 6–8 Masten mit einer Höhe von 20–30 m erforderlich. Zwei Masten hinter dem Backstop beleuchten das Innenfeld mit engen Optiken (20°); die Außenfeldmasten verwenden 40°–60°-Optiken. Die genaue Anzahl hängt von Feldgröße und Maststandort ab – eine DIALux-Berechnung ist unverzichtbar.

Muss ich für Korfball eine eigene Lichtplanung erstellen?

Ja, eine individuelle Lichtplanung ist auch für Korfballanlagen notwendig, da Feldgeometrie, Maststandorte und Nutzungsszenarien variieren. Es gilt die DIN EN 12193 mit den allgemeinen Beleuchtungsklassen. Für Wettkampfbetrieb nach KNKV- oder IKF-Richtlinien empfehlen sich 300–500 lx mit Uo ≥ 0,6.

Was bedeutet der GR-Wert und wie wird er begrenzt?

Der GR-Wert (Glare Rating nach CIE 112) bewertet die Blendung durch Außenleuchten auf einer Skala von 10 (nicht blendend) bis 90 (unerträglich). Für Sportaußenanlagen gilt GR ≤ 50 als Grenzwert; für TV-Übertragungen ≤ 45. Enge Abstrahlwinkel, präzise Optiken und korrekte Mastpositionierung sind die wichtigsten Maßnahmen zur GR-Reduzierung. Mehr zum Thema Blendungsbegrenzung lesen Sie in unserem Ratgeber UGR-Wert erklärt: Blendungsbegrenzung in der Praxis.

Welche Schutzart (IP) brauchen Strahler im Außenbereich?

Für Außensportanlagen wird mindestens IP65 empfohlen; IP66 ist für alle Wettkampfanlagen sinnvoll. IP66 schützt gegen starken Wasserstrahl aus beliebiger Richtung und eignet sich für die Reinigung mit Hochdruckreinigern. Zusätzlich sollte der IK-Schutzgrad mindestens IK08 betragen.

Wie vermeide ich Lichtverschmutzung bei Außenanlagen?

Asymmetrische Optiken lenken das Licht gezielt auf die Spielfläche und minimieren Streulicht in den Himmel und auf Nachbargrundstücke. Leuchten mit Full-Cut-off-Charakteristik (kein Lichtaustritt oberhalb der Horizontalen) sind für Anlagen in Wohngebieten empfehlenswert. Dimmung nach Betriebsende auf 0 % oder automatische Abschaltung per Zeitschaltuhr reduziert die Lichtemission zusätzlich.

Dürfen Vereine die Mastmontage selbst durchführen?

Nein. Alle Anschluss- und Montagearbeiten an 230V/400V-Anlagen dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften durchgeführt werden. Dies ist in DIN VDE 0100, DGUV Vorschrift 3 und den 5 Sicherheitsregeln der Elektrotechnik verbindlich geregelt. Zuwiderhandlungen können zum Erlöschen von Versicherungsschutz und Betriebsgenehmigung führen.

Planen Sie Flutlicht für Rugby, Handball, Baseball oder Korfball?

Unser Lichtplanungsteam erstellt Ihnen eine kostenlose, normkonforme DIALux-Berechnung – mit Lux-Werten, Mastpositionierung und Leuchtenauswahl nach DIN EN 12193. EU-weite Lieferung in 2–5 Werktagen, bis zu 5 Jahre Garantie, Staffelpreise ab 10 Leuchten.

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